Tinnitus - Ohrensausen

Wenn Sie Tinnitus haben, sind Sie nicht allein.
Etwa 10 % der Bevölkerung kennt dieses Phänomen, aber nur 2-3% leiden darunter. Manche PatientInnen entwickeln einen extrem hohen Leidensdruck. Unter Tinnitus versteht man ein ständiges Sausen oder Klingeln im Ohr. Grundsätzlich unterscheidet man den subjektiven und objektiven Tinnitus.

Der objektive Tinnitus ist sehr selten und ist auch für andere Personen hörbar. Er wird z.B. durch krankhafte Muskelanspannungen oder Veränderungen am Hals und Hirngefäßen hervorgerufen. Die Ursache des weit häufigeren subjektiven Tinnitus ist heutzutage nicht annähernd geklärt. Man unterscheidet hier zwischen akutem und chronischem Tinnitus.
 

Der akute Tinnitus

Tritt ein Ohrensausen erstmals bei Ihnen auf, schlafen Sie erst einmal in Ruhe aus. Ist es am nächsten Tag immer noch vorhanden, suchen Sie zügig einen HNO-Arzt oder -Klinik auf, um die Ursache der Geräusche abzuklären. Anschließend kann eine entsprechende Behandlung eingeleitet werden. Tritt das Ohrensausen gleichzeitig mit einem Hörsturz und/oder Schwindel auf, suchen Sie umgehend einen HNO- Arzt bzw. -Klinik auf.
 

Der chronische Tinnitus

Besteht das Ohrensausen länger als 6 Monate und ist medikamentös oder operativ nicht behandelbar, liegt ein chronischer Tinnitus vor. Diese Ohrgeräusche sind keine Krankheit im eigentlichen Sinne, eher ein Symptom. 80% der Betroffenen fühlen sich durch das Ohrensausen nicht belästigt. Beginnt Ihr Ohrgeräusch jedoch Ihr Leben zu dominieren, kann dies zu einer Krankheit führen. Gegen Ohrensausen gibt es unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, über die wir Sie gerne beraten.

Hyperakusis

Eine krankhafte Überempfindlichkeit auf Geräusche und Umgebungslärm (eine sogenannte „Hyperakusis“) kann das Problem weiter verschärfen.

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