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5 Anzeichen für eine Hörminderung

Es gibt in deinem Leben verschiedene Situationen, die du erleben kannst, ohne dir Gedanken zu machen, warum sie so verlaufen sind. Es ist immer eine Frage der Perspektive.

Otoskop

 

 

1.    Restaurant  (oder „Die große Liebe?“)

 

Du sitzt in einem überfüllten Lokal, alle reden durcheinander, du schaust konzentriert in das Gesicht deiner Freundin, du merkst, dass es dich sehr anstrengt, aber du verstehst nur ein paar Brocken des Gesprächs. Sie aber spricht sehr angeregt mit dir, als wärst du allein mit ihr. Offensichtlich hat sie kein Problem.

Du wirst müde, denkst dir, du möchtest einfach nur nach Hause und in Ruhe ein Buch lesen – einfach allein sein. Dann bist du plötzlich verunsichert – warum will ich lieber allein sein, ich liebe sie doch – oder nicht?

 

2.    Vogelgezwitscher  (oder „Ruhe im Wald“)

 

Vielleicht fällt es dir selber gar nicht auf, vielleicht erwähnen es andere, aber du hast schon lange keine Vögel mehr zwitschern gehört. Wie laut können denn solche Tiere sein, wenn man in der Früh noch schlafen möchte und sie machen da draußen einen Lärm, dass an Schlafen gar nicht mehr zu denken ist – und dazu muss man nicht am Waldesrand wohnen sondern das ist mitten in der Großstadt ganz genauso!

 

3.    Undeutliche Aussprache (oder „Die heutige Jugend“)

 

Du denkst dir früher war das noch anders, da haben die Menschen noch deutlicher gesprochen – heute nuscheln alle so in sich hinein. Da hat man ja echt Mühe zu verstehen. Du verstehst doch alles, aber die anderen sprechen halt so undeutlich.

 

4.    Erschrecken (oder „Der zärtliche Kuss“)

 

Du sitzt alleine und müde nach der Arbeit im Wohnzimmer und blätterst die Tageszeitung durch. Plötzlich erschrickst du ganz fürchterlich, dein Mann beugt sich von hinten über dich um dich liebevoll zu begrüßen – du hast ihn einfach nicht gehört, als er hereingekommen ist.

 

5.    Die Kinder! (oder „Das Heimkino“)

 

Endlich ist Wochenende und deine Tochter kommt abends zu Besuch. Damit die Zeit bis dorthin schneller vergeht, schaltest du den Fernseher ein. Die Ablenkung tut dir gut und die Zeit vergeht wie im Flug. Endlich – da läutet es – du wunderst dich nur, warum sie so heftig läutet - einmal hätte auch genügt – aber was soll`s – wahrscheinlich hatte sie einen stressigen Tag. „Papa“ ruft sie aufgeregt „ na endlich, ich stehe seit 10 Minuten vor deiner Tür, ich hab geklingelt was das Zeug hält, hab dich am Handy angerufen – keine Chance – und jetzt schalte bitte den Fernseher leiser, das ist ja nicht auszuhalten!“

 

Wenn dir ein oder mehrere der nachstehenden Erlebnisse bekannt vorkommen, solltest du dir Gedanken machen, ob es nicht doch möglich ist, dass es an dir liegt bzw. dass du nicht mehr so gut hörst.

 

Jetzt denkst du dir wahrscheinlich „ Alles muss ich ja nicht verstehen!“ oder „ ist ja klar, dass ich nicht mehr so gut verstehe – bin ja auch keine 20 mehr!“

 

Für unser Gehirn ist es aber extrem wichtig gut zu hören, denn Hören kann man „verlernen“.

 

Mehr dazu: “4 Gründe, warum du unbedingt ein Hörgerät tragen solltest“