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Die Wahrheit darüber, warum du gut hören, aber schlecht verstehen kannst

Ab dem 50. Lebensjahr kennt es fast jeder: Du hast das Gefühl noch super zu hören, aber du verstehst einfach nicht mehr so gut!

Audiogramm

1.    Hörminderungen treten meist schleichend auf!

 

Da sich eine Hörminderung meist über Jahre hindurch schleichend anbahnt und nicht über Nacht eintritt, fällt es dir selber gar nicht auf. Du hörst ja noch alles, nur wenn es laute Umgebungsgeräusche gibt, merkst du, dass du dich mehr anstrengen musst, um einem Gespräch gut folgen zu können. Besonders schwierig ist es, wenn mehrere Menschen durcheinander reden und vielleicht noch Musik im Hintergrund läuft.

 

 

2.    Für „Hören“ und „Verstehen“ sind unterschiedliche Frequenzen verantwortlich!

 

Für das „Hören“ sind in erster Linie die tiefen Frequenzen verantwortlich. Diese signalisieren dir Lautstärke. In Buchstaben dargestellt sind das Vokale wie z.B. „a“ oder „o“. Wenn du also noch ganz normal laut hörst, hast du in den tiefen Frequenzen wahrscheinlich keine Hörminderung.

 

Für das „Verstehen“ sind die hohen Frequenzen verantwortlich. Sobald diese nicht mehr in vollem Ausmaß wahrnehmbar sind, verstehst du "nur" undeutlich, denn in dieser Frequenzbandbreite befinden sich die Zischlaute, wie „s“, „f“ oder „sch“. Wenn mehrere Menschen durcheinander sprechen oder laute Hintergrundgeräusche vorhanden sind, merkst du dann Probleme beim Verstehen.

Du kannst dann schwer unterscheiden, ob es z.B. „Laus“, „Lauf“, oder „Laut“ heisst. Du verstehst ganz deutlich „Lau..“, weil die Vokale (a,u) tieffrequent sind.  Nur aus dem Satz-Zusammenhang ergibt sich, ob es nun „Laus“, „Lauf“ oder „Laut“ geheissen hat.

 

 

3.    Mit einer Hörhilfe hörst du nicht lauter, sondern nur klarer!

 

Wenn du eine Hörminderung nur in den hohen Frequenzen hast, wie z.B. oben abgebildet, würdest du mit einer Hörhilfe nur die hohen Frequenzen verstärkt bekommen. Wichtig dabei ist, dass der Gehörgang ganz frei bleibt und du weiterhin ganz natürlich hören kannst.

 

Keinesfalls solltest du, wenn du nur Probleme beim Verstehen hast, Hörhilfen tragen, die im Ohr platziert werden, denn damit wird dein Gehörgang verschlossen und dein natürliches Hören verhindert. Idealerweise bekommst du ja nur in den Frequenzen Unterstützung, die du auch benötigst.

 

 

4.    Probier es doch einfach aus!

 

Ist eine Hörhilfe richtig angepasst, verbessert sie deutlich deine Lebensqualität!

Wer es nicht versucht hat, kann nicht mitreden!

 

Hörhilfen zur Probe zu tragen bietet dir jeder Akustiker kostenlos an!