RENOVA HÖRTRAINING® - Die Methode

Wie das Gehirn reagiert!

Von der modernen Neurophysiologie wissen wir: Für die Verarbeitung dessen, was unsere Ohren an das Gehirn schicken, sind engmaschige Strukturen vieler Nervenzellen und deren Verbindungen untereinander zuständig (siehe Abbildung).

Werden diese Nervenstrukturen bei Schwerhörigkeit nicht mehr ausreichend gefordert, bilden sie sich zurück. Das „Gehirn“ „verlernt“ in diesem Fall das Hören bzw. das Verarbeiten der gehörten Reize.

Die gute Nachricht: Bei erneuter regelmäßiger Anregung können diese Fähigkeiten trainiert und wieder aufgebaut werden!

RENOVA HÖRTRAINING® - Die Methode
RENOVA HÖRTRAINING® - Die Methode

Und hier setzt das RENOVA HÖRTRAINING® an:

Mit Hilfe von speziellen Trainingshörgeräten und systematisch aufeinander aufbauenden Hör- und Verstehübungen werden die verantwortlichen Areale im Gehirn angesprochen und trainiert. Wer regelmäßig übt, kann oft schon nach 2 Wochen den Erfolg spüren. Und: Auch die allgemeine Konzentrations- und Merkfähigkeit kann gesteigert werden!

Für wen ist diese Trainingsmethode geeignet?Für alle Menschen mit Schwerhörigkeit, die bereit sind, Hörsysteme zu tragen und aktiv mitzuarbeiten, um den maximalen Hörerfolg zu erreichen. Das Training stärkt die eigenen Kompetenzen in der Hörverarbeitung. So kann die Unterstützung durch Hörsysteme oft besser wirksam werden. Trainiert wird idealerweise begleitend zur Neuanpassung, aber auch zur bestmöglichen Nachjustierung bereits vorhandener Hörsysteme.


Was bewirkt diese Trainingsmethode?
Das RENOVA HÖRTRAINING® ist wie eine Reha-Maßnahme zu verstehen. Es hilft dem Gehirn, mit dem „neuen Hören” mit Hörsystemen zurechtzukommen. Anfangs erscheint alles fremd und laut und auch die Fülle von Höreindrücken kann belastend sein. Durch konsequentes Training und Tragen der Hörsysteme kann sich das sehr schnell normalisieren. Das Herausfiltern und Verstehen von Sprache trotz Umgebungsgeräuschen kann wieder möglich werden.

Hat Hörtraining bei jedem Menschen Erfolg?

Wie bei einer Reha-Maßnahme ist auch hier der Erfolg von verschiedenen Faktoren abhängig. Voraussetzung ist das konsequente Tragen der Hörsysteme (am besten mindestens 10 Stunden täglich) und die engagierte Durchführung der Trainingsübungen. So kann die Hörverarbeitung wieder aufgebaut werden.

Wie lange soll man trainieren?
Grundsätzlich genügt ein zweiwöchiges Training, täglich ca. 1 Stunde. Wenn Übungen als schwierig empfunden werden, ist es natürlich empfehlenswert, diese zu wiederholen. Im Anschluss ist es meistens Training genug, die Hörsysteme konsequent zu tragen und damit den Alltag zu meistern. Bei Bedarf werden weitere Trainingsmöglichkeiten angeboten.