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Hörstörungen und Demenz

Neues aus der Hirnforschung 2020

 

  • Hörstörungen sind dritthäufigster Risikofaktor für Demenz
  • Das Risiko an Demenz zu erkranken steigt schon bei leichtgradigen Hörminderungen (ab 20 dB)
  • Der Ausgleich von Hörschäden mit Hörgeräten gehört zu den wichtigsten Vorbeugemaßnahmengegen Demenz

Ab dem 20.-30. Lebensjahr verlieren wir Hörnervenfasern. Ein trainiertes Gehirn kann diesen Abbau ausgleichen und hat daher auch keine Probleme beim Sprachverstehen.

 

Chronischer Stress beschleunigt den Abbau von Hörnervenfasern.

 

Der Verlust von Hörnervenfasern führt zu

  • Problemen beim Sprachverstehen
  • möglicherweise Tinnitus,
  • Kognitionsverlust bzw.
  • Demenz

Rechtzeitiges Tragen von Hörgeräten trainiert das Gehirn optimal, weil durch die Hörverstärkung alle wichtigen Areale im Gehirn stimuliert werden!

 

Hörminderungen sind keine reine Alterserscheinung!

Jeder 5. Jugendliche hat bereits einen Hörverlust durch sein Freizeitverhalten!

 

TIPP:

Hören und genießen Sie mit Hörgeräten, die Ihre Hörminderung optimal ausgleichen, bewusst Musik wie Opern, Konzerte oder sonstige besonders anregende musikalische Schalleinflüsse. Dies führt nachweislich und anhaltend zu einer besseren Gedächtnisleistung und in der Folge auch zu einem besseren Sprachverstehen!

 

Quelle: Prof. Dr. Marlies Knipper

Universitätsprofessorin für Molekulare Hörpysiologie am Hörforschungszentrum der HNO-Klinik Tübingen